Zu Gast bei Peppa Wutz
Mein Einsatz im Peppa-Pig-Park Günzburg –
Muttertagskarten für Mama Wutz und alle Mamas
Als Ende März eine E-mail mit einer Anfrage vom Peppa Pig Park bei mir einging, habe ich das – ehrlich gesagt – erst für eine SPAM-Mail gehalten. Ich kannte Peppa Pig (Peppa Wutz) nicht mal. Ich hätte mit Chuggington oder Bob der Baumeister dienen können – aber Peppa war einfach nach unserer Kleinkinderzeit.
Ich habe also gegoogelt und gesehen: den Park gibt es wirklich – nämlich direkt neben dem Legoland in Günzburg.
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Der Anlass: Mama Wutz war schwanger – und das war natürlich ein guter Grund, alle Mamas mal so richtig zu feiern.
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Die Aufgabe: mit den Kindern im Park 1 Woche lang Muttertagskarten basteln
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Die Herausforderung: da der Park noch kein ganzes Jahr alt war, konnte niemand so genau sagen, wie die Besucherzahlen sein würden…
Aber hey, ich liebe Herausforderungen und noch mehr liebe ich Kinder – und so habe ich mich mit Ideen zurückgemeldet. Und spätestens als ich mein erstes Telefonat mit Isabel Bahmann (Supervisor Entertainment) hatte, wusste ich, dass es richtig gut werden würde!
Das Bastelprojekt musste natürlich mehrere Anforderungen erfüllen, es sollte:
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leicht umzusetzen sein – auch für die Kleinsten
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ein Kartengruß an die Mama zum Muttertag sein
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möglichst sowohl Mädels als auch Jungen Spaß machen und gefallen
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nicht zu lange brauchen – Aufmerksamkeitsspanne und so… 😉
Ich habe mich daher für eine Herzchenkarte entschieden, die mit Farbpigmenten und Wasserspritzern durch meine kleinen Bastelgäste zu einem einzigartigen Meisterwerk werden würde.
Nach allen Vorbereitungen wie Farbkarton für die Grundkarten zuschneiden, Herzchen aus Masking-Papier ausstanzen, genügend Farbpigmente organisieren, Aquarellpapier zuschneiden, Kleberoller organisieren (klappt bei jüngeren Kindern am besten, weil es nicht herumschmiert), Wasserspritzer kaufen und befüllen, alles transportfähig sortiert verpacken, eigene Sachen packen und Camper abfahrbereit machen, ging es am Sonntag vor dem Muttertag abends mit dem Camper los – Richtung Günzburg.
Das war auch total herrlich, mal alleine damit unterwegs zu sein. In der App „Park4night“ hatte ich mir einen Platz für die erste Nacht rausgesucht, der allerdings ziemlich gruselig war. Ich habe zum Glück trotzdem gut geschlafen.
Am nächsten Morgen ging’s dann los zu Peppa – aber zuerst musste ich mich bei der Lego Security registrieren lassen. Das wurde in der Woche zum Ritual: morgens anmelden, abends abmelden! Isabel hatte mir den Weg von dort aus erklärt, aber da eine der Straßen entgegen der Zeichnung abgesperrt war, habe ich nach dem Weg gefragt – mich dann offenbar komplett verfahren und bin mitten im Legoland gelandet!
Irgendwann habe ich dann einen netten Mitarbeiter getroffen, der mir einen Ausweg aus dem Labyrinth gezeigt hat. Aber total spannend, so ein Blick hinter die Kulissen!
Endlich bei Peppa gelandet, war ich schon ziemlich aufgeregt, wie es sein würde. Einmal durch den Hintereingang, zum Mitarbeiterhaus – hinter dem Showzelt. Als ich zur Tür hereinkam, kam Isabel mir schon entgegen. So herzlich bin ich – soweit ich mich erinnere – noch nirgendwo aufgenommen worden.
So ein nettes Team, das mich einfach integriert hat, mich mitgenommen hat zum Essen in der Lego-Kantine am Mittag und mir zu keiner Zeit das Gefühl gegeben hat, fremd zu sein. Es war für mich eine so schöne und wertvolle Zeit – mal so richtig mitten im Trubel.
Ich arbeite ja sonst meist alleine zuhause – und so viele Workshopbesucher habe ich in der Regel auch nicht.😂
Jetzt ging’s raus ins Freigelände, wo mein Basteltisch schon für mich vorbereitet war. Zeit für einen kleinen Testlauf mit dem Team! Dabei sind die ersten wunderschönen Karten entstanden.
- Unterwegs nach Günzburg
- Lego Security…
- Registriert! Los geht’s…
- Generalprobe vor der Öffnung
- Mein Bastelplätzchen im Trockenen
- Kartentestlauf mit einem Teil des Teams
Um 9.30 Uhr öffnete der Park – und die ersten kleinen Bastelgäste kamen vorbei. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit, sodass wir mit dem Tisch unter das Zeltdach umziehen mussten.
So, fast direkt vor der Bühne, haben viele große und kleine Peppa-Fans zu mir gefunden – und mit Begeisterung eine Muttertagskarte mit Grüßen von Peppa auf der Rückseite gebastelt, die sie dann voller Stolz der Mama schenken konnten.
Manche haben die Spannung nicht ganz ausgehalten und sind sofort zur Mama gerannt, um es ihr zu zeigen. Andere haben sich den Papa geschnappt und ihn zum Basteltisch gezogen, um für die Mama eine Überraschung zu basteln. Es war einfach zu schön, all die Kinder zu sehen, die mit Freude und Staunen ihre selbstgemachten Karten gefeiert haben – und manche Eltern gleich mit!
Zum Glück wurde im Laufe der Woche das Wetter besser. Das tat gut, als die Sonne endlich herauskam und ich nicht länger frieren musste – ich hatte einfach viel zu wenig warme Kleidung eingepackt – und dank Oregano-Öl ist meine Erkältung der ersten Tage sehr schnell wieder verschwunden.
- Begrüßung der kleinen Gäste beim Einlass
- Endlich herrlich blauer Himmel
- Farbpigmente überall – das war mein Langarm-Shirt vom letzten Tag
Eine Woche lang durfte ich 6 Stunden lang mit all den kleinen und großen Gästen Karten basteln – auch am Muttertag selbst noch. Es war so schön, die Freude der Mamas mitzubekommen – und den Stolz in den Augen der Kinder zu sehen. Das hat mich so gefreut und so gut getan!
Ich habe dann noch die Gelegenheit genutzt, um meiner Mama einen Muttertagsgruß vor der tollen ausgebauten Fotowand zu schicken.
Übrigens: Abends war ich total müde. Außer kurz einkaufen gehn, zum Stellplatz fahren, duschen, essen und schlafen war da nicht mehr viel los…
Ich mache es mir ja eigentlich gerne im Camper noch gemütlich. Leider sind im Camper gar keine Fotos entstanden – ich hab’s einfach vergessen!
Duschen war übrigens sehr wichtig, denn nach einem Tag mit Farbpigmenten, waren nicht nur die Ärmel meines T-Shirts komplett verfärbt, sondern auch meine Hände. Da ich immer auf dem Weg zum Stellplatz eingekauft habe, musste ich das einige Male an der Kasse erklären, weil die Kassierer mich total entgeistert anschauten. 😂
Nach einer Woche hieß es dann: Abschied nehmen! Das hört sich vielleicht verrückt an, aber es ist mir richtig schwer gefallen. Alle waren mir so ans Herz gewachsen. Tausend Dank liebe Isabel & Team. Es war einfach eine große Freude mit und bei euch zu arbeiten.
Vor der Heimreise brauchte ich noch was Gutes zu essen. Auch da hat mich das Team nicht im Stich gelassen und mir ein paar gute Adressen in Günzburg verraten.
So bin ich noch zu einem leckeren Steak mit Gorgonzola-Sauce und einem super leckeren Eis gekommen. Der Name der Eisdiele war Programm: Numero Uno!
- Steak Gorgonzola
- Gemütliches Eckchen zum Essen und Runterkommen
- Zum Abschluss ein Eis!
Danach ging’s auf die Straße nach Hause – erfüllt, gesegnet und erschöpft! Es war mir ein Fest!
Bist bald, ich gehe dann erstmal schlafen!
















