Basteln ist doch was für Kinder

Ich muss gestehen, ich habe lange Zeit das Wort „Basteln“ nicht in den Mund genommen, weil ich gemerkt habe, dass ich nicht richtig für voll genommen wurde, wenn ich es bei der Beschreibung meiner Tätigkeit benutzte.

 

Basteln gehört für viele in die Rubrik „Kinder“ oder „Leute, die mit ihrer Zeit nichts Besseres anzufangen wissen“! Ok, bei Kindern wissen wir mittlerweile, dass es total wichtig ist, dass sie ihre kreativen Fähigkeiten früh entdecken und entfalten, weil es das Vorstellungsvermögen schult und Ausdauer und Konzentrationsvermögen fördert.

 

Kreativität contra Effizienz

Aber wie sieht das bei Erwachsenen aus? Ist bei ihnen alles fertig entwickelt und somit alles Kreative eher überflüssig? Ich glaube, schon beim Lesen dieser Frage ist dir aufgefallen, dass das so nicht stimmen kann… denn: wir alle leben in Prozessen und müssen uns – besonders in diesen unsicheren Zeiten – immer wieder an neue Gegebenheiten anpassen.

 

Dabei ist dringend Kreativität gefragt. Sie allein hilft uns, aus gewohnten Wegen auszubrechen, Neues zu denken und auch Neues zu tun! Und obwohl diese Fähigkeit für uns alle enorm wichtig ist, um unser Leben – und das Leben anderer – interessant zu machen, wird sie in unserer Leistungsgesellschaft nicht sehr hoch gehandelt…

Wie kann ich es dennoch schaffen, in einer Welt, die ständig das Perfekte und Ultimative sucht, meine Kreativität nicht verkümmern zu lassen – sondern sie zu fördern und zu entwickeln? Einige Antworten auf diese Frage findest du in diesem Artikel im Magazin der Internetseite Traumbeere – einfach schöne Stoffe! Die Redakteurin dieses Magazins hatte mich vor einiger Zeit dazu eingeladen, meinen Beitrag zum Thema „Kreativität fördern“ zu diesem Artikel schreiben… wow, was für eine Ehre!

 

Der Artikel ist mir dann auch wirklich schnell aus der Feder geflossen (yeah, ich schreibe noch mit meinem geliebten Kolbenfüllhalter!)… aber mein Blogbeitrag zum veröffentlichten Artikel hat sich dann wirklich schwer getan! Jetzt erst im Urlaub, fließt es wieder. Und dabei merke ich ganz nebenbei, dass meine größter Kreativitätskiller Stress und Überforderung sind! So hat das Schreiben dieses Artikels noch zu einer klaren Selbsterkenntnis geführt – oder wie man Neudeutsch sagt: Mein größtes Learning beim Schreiben dieses Artikels! 😉

 

Jetzt bin ich wirklich gespannt, was dein größtes Learning ist, wenn du diese Publikation liest. Schreib es mir gerne in die Kommentare – denn erst durch einen lebendigen Austausch wird ein Blog interessant! 😉 Wäre schön, wenn du dabei mitwirkst!

 

Liebe Grüße aus dem Urlaub,

 

Anne

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